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Erneuerbare Energien treiben die Wirtschaft an

Seit 2021 haben sich die Investitionen in den Ausbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mehr als verdoppelt. Dies geht aus einer aktuellen Kurzanalyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hervor.

Investitionen in erneuerbare Energien tragen nicht nur wesentlich zum Fortschritt der Energiewende bei, sondern stellen weiterhin einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor in Deutschland dar. Die damit verbundenen Investitionen haben sich seit dem Jahr 2000 zu einem relevanten Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung etabliert und leisten einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungssicherung.

Im Jahr 2025 wurden mit 37,6 Milliarden Euro die zweithöchsten Investitionen in den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien seit dem Jahr 2000 verzeichnet. Ein erheblicher Anteil dieser Summe entfällt auf Wertschöpfungsprozesse im Inland, insbesondere in den Bereichen Produktion und Installation. Darüber hinaus generierten Betrieb und Wartung bestehender Anlagen zusätzliche Umsätze in Höhe von 22,9 Milliarden Euro, wovon auch angrenzende Branchen profitieren.

Nach einem vorherigen Rückgang stiegen die Investitionen in Wärmepumpen und Biomasseheizungen im Jahr 2025 wieder an, wobei insbesondere Wärmepumpen einen Zuwachs von 61 % gegenüber dem Vorjahr verzeichneten. Die Investitionen in Onshore-Windenergieanlagen erreichten mit rund 8,8 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert und übertrafen das bisherige Rekordniveau aus dem Jahr 2017 deutlich. Demgegenüber waren bei Photovoltaikanlagen, Offshore-Windparks, Biomasseanlagen zur Stromerzeugung sowie bei solarthermischen und wassergekoppelten Anlagen rückläufige Investitionen zu beobachten. Insgesamt blieb das Investitionsvolumen mit 37,6 Milliarden Euro dennoch auf einem historisch hohen Niveau.

Im Bereich der Photovoltaik gingen die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um etwa zwei Milliarden Euro zurück. Als wesentliche Ursachen werden ein geringerer Zubau an installierter Leistung sowie sinkende spezifische Investitionskosten genannt, die unter anderem auf fallende Anlagenpreise und einen wachsenden Anteil groß angelegter Solaranlagen mit geringeren Kosten pro Leistungseinheit zurückzuführen sind. Im Jahr 2025 entfielen etwa 40 % der Gesamtinvestitionen auf Photovoltaik, 30 % auf Windenergie an Land und auf See, 23 % auf Geothermie und Umweltwärme sowie 6 % auf Biomassewärme.

Weitere Informationen finden Sie in der Kurzanalyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/kurzdokumentation-wirtschaftl-impulse-ee-202602.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Bildquelle: https://energiewende.bundeswirtschaftsministerium.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2026/04/Meldung/direkt-erfasst.html
Quelle: https://energiewende.bundeswirtschaftsministerium.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2026/04/Meldung/direkt-erfasst.html
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/kurzdokumentation-wirtschaftl-impulse-ee-202602.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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