Hallo! Mein Name ist Raphael Rach – ich bin ein FÖJ´ler.

Ich bin 18 Jahre alt und wohne in Saarbrücken. Hiermit möchte ich mich Ihnen als neuer FÖJ-ler der ARGE SOLAR vorstellen.

Erst im Juni erhielt ich mein Abitur mit einem Schnitt von 1,7 am Willi-Graf-Gymnasium in Saarbrücken. Zu aller erst war ich natürlich froh, die Schule endlich hinter mir zu lassen und ein neues Kapitel meiner noch recht kurzen Lebensgeschichte zu verfassen. Doch rasch stellte sich mir die Frage, wohin es überhaupt gehen sollte.

Einerseits war ich nicht abgeneigt von einem Studium, andererseits gab es noch zahlreiche andere Möglichkeiten sich nach der Schule zu beschäftigen. Schließlich entschied ich mich dafür zu studieren, doch welche Studienfächer und an welcher Universität bzw. Hochschule war mir immer noch unklar. Durch mein Interesse und meine Kenntnisse der englischen Sprache neigte ich zu Anglistik, aufgrund meiner Zuwendung zur Politik und Historischem zu Politikwissenschaften und wegen meiner fanatischen Liebe zum Sport, besonders dem Fußball, kam auch der Sportjournalismus in die engere Auswahl. So erkannte ich, dass meine Interessen recht breit gefächert sind, was mir eine eindeutige Studienwahl erschwert und schließlich auch vorerst unmöglich machte.

Ich brauchte Zeit. Zeit zum Nachdenken und Zeit zur Erholung von achtjährigem Lernen um dem, meiner Ansicht nach, gescheiterten Modell G8 entgegenzuwirken. Mit 19 Jahren fiele es mir wohl leichter, mich spontan für einen Weg zu entscheiden. Jedenfalls durchforstete ich die möglichen Überbrückungen bis zum Studium und schlussendlich fiel meine Wahl auf das FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr).

Bevor ich dazu komme, meine Beweggründe für diese Entscheidung zu schildern, erkläre ich kurz das FÖJ an sich. Dieses setzt genauso wie das sehr viel bekanntere FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) auf die soziale Komponente, jedoch findet das FÖJ besonders in Einrichtungen der Umwelt wie z. B. Forstämtern, Umweltorganisationen oder auch Schulen statt, bei denen der Fokus auf den ökologischen und naturgebundenen Tätigkeiten liegt. Die Absolventen leisten das FÖJ in einer dieser Einsatzstellen ab, wobei sie als Gegenleistung ein kleines Taschengeld von ca. 260 – 300€ erhalten, was jedoch nicht im Vordergrund steht und erst recht nicht als Hauptmotivation für eine Teilnahme gerechtfertigt werden kann. Weiterhin finden im Laufe des Jahres insgesamt fünf Seminarwochen statt, in denen alle FÖJ-Teilnehmer des Saarlandes zusammenkommen und eine Woche lang über ihre Erfahrungen sprechen und sich, auch in Bezug auf andere Themen, austauschen. Dies stellt eine angenehme Abwechslung zum selten öden Arbeitsalltag dar. Diese Varianz in Verbindung mit dem ökologischen Aspekt waren die wesentlichen Beweggründe für meine Entscheidung. Konkret zur Einsatzstelle ARGE SOLAR lockte mich das angebotene Tätigkeitsfeld, das sowohl Büroarbeiten als auch Besuche von Schulen im Rahmen der Umweltbildung beinhaltet.

Abschließend versuche ich Ihnen noch ein Bild meiner bisherigen Tätigkeiten hier zu vermitteln. Zu diesen zählen bisher u. a. mehrere Besuche in Kindertagesstätten und Grundschulen im Rahmen des Internationalen Energiedetektivs (IED), dem Umweltbildungsprogramm der ARGE SOLAR in Kooperation mit vielen Energieversorgern, ein Besuch der „fête de l’énergie“ in Metz, einer Messe rund um die Themen Energie und Umwelt, etc., die mir alle einen große Freude bereiteten.

Insgesamt kann ich guten Gewissens sagen, dass sich das Jahr für mich bisher schon sehr gelohnt hat und ich mich auf weitere interessante Tätigkeiten freue.  
Mit freundlichen Grüßen

Raphael Rach                                                                                                                                                                     FÖJ/Umweltbildung  



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