Ab April 2016 gibt es Änderungen beim KfW-Programm „Energieeffizientes Bauen“

Bei dem KfW-Kreditprogramm „Energieeffizientes Bauen“ (Nr. 153) wird ab dem 1. April 2016 ein weiterer Förderstandard eingeführt: „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“. Zudem wird der Förderhöchstbetrag auf 100.000 Euro erhöht und bei der Zinsbindungsfrist kann man zwischen 10 und 20 Jahren wählen.

Ein „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ muss die Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 40 erfüllen und zusätzlich über folgendes „Plus-Paket“ verfügen:
  • Das Gebäude bezieht Strom aus einer eigenen Photovoltaik-, Windkraft- oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage. Der vorgegebene Mindestertrag richtet sich hierbei nach der Anzahl der Wohneinheiten und der Größe der Nutzfläche.
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface
Gefördert wird die Errichtung oder der Ersterwerb von Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen und Wohneinheiten) einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen. Sowie durch Erweiterung bestehender Gebäude neu entstehende Wohneinheiten. Hierbei müssen die von der KfW geforderten Standards KfW-Effizienzhaus 55, KfW-Effizienzhaus 40 oder KfW-Effizienzhaus 40 Plus erreicht werden.

Antragsberechtigt sind alle Träger von Investitionsmaßnahmen an neuen selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden bzw. Eigentumswohnungen sowie Ersterwerber von neu errichteten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme.
Träger von Investitionsmaßnahmen sind z. B. Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Eigentümer/Betreiber von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Geber (Investor).

Nähere Informationen zum aktuellen Programm „Energieeffizient Bauen“ sowie den Änderungen ab April 2016




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