Neues Förderprogramm für Sanierung kommunaler Einrichtungen

Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms hat der Bund Mittel zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (soziale Infrastruktur) in Höhe von 140 Mio. Euro veranschlagt. Mit 100 Mio. Euro sollen ab 2016 – 2018 investive Projekte mit besonderer, auch überregionaler, Bedeutung und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für die soziale Integration in der Kommune und/oder zum Klimaschutz, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.

Interessierte Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 13. November 2015 kommunale Projektvorschläge in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Das Programm ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung, das mit dem ersten Nachtragshaushalt 2015 verabschiedet wurde. Die Auswahl und Vergabe der Fördermittel soll Anfang des Jahres 2016 erfolgen. Das Programm wird einmalig durchgeführt. Die ausgewählten Projekte sollen in den Jahren 2016 bis 2018 umgesetzt werden.

Förderfähig sind investive und investitionsvorbereitende Projekte:

  • Sportstätten (z. B. öffentlich genutzte Sportplätze nebst baulicher Nebenanlagen, Turnhallen, von Vereinen genutzte kommunale Sportstätten, öffentlich genutzte Schwimmhallen) sowie
  • Jugend- und Kultureinrichtungen (z. B. Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, die explizit einen Baustein im Rahmen der integrierten sozialen Quartiersentwicklung darstellen), Jugendhäuser, Laienspielhäuser).

Die Förderprojekte sollen jeweils mit einer besonderen Wirkung auf den sozialen Zusammenhalt (z. B. Integration von Jugendlichen, Migrantinnen und Migranten, Flüchtlingen, sozial Schwächeren, Barrierefreiheit/-armut etc.) im Quartier bzw. der Kommune verbunden sein, und deshalb für die Öffentlichkeit/Allgemeinheit zugänglich sein und/oder besondere Maßnahmen für den Klimaschutz (Minderung des Primärenergieverbrauchs, Minderung des CO2-Ausstoßes) beinhalten.

Den Projektaufruf finden Sie hier.

Bild: Rainer Sturm/pixelio.de)



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