Zinssätze beim KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ gesenkt

Wer sein Wohngebäude energetisch sanieren will, kann zur Finanzierung der Maßnahmen die attraktiven Zinskonditionen der KfW nutzen. Aktuell hat die KfW die Zinsen für das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ (Nr. 151/152)“ von 1,0 % auf 0,75 % (effektiver Jahreszins) gesenkt.

Der KfW-Konditionen sind günstiger als bei einer üblichen Bank, da der Zinssatz in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit aus Bundesmitteln verbilligt wird.
Bei Nachweis der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus wird zusätzlich ein Teil der Darlehensschuld (Tilgungszuschuss) erlassen.

Auch werden Einzelmaßnahmen, wie Wärmedämmung von Wänden und Geschossdecken oder Erneuerung der Fenster und Außentüren gefördert.
Gefördert werden wohnwirtschaftlich genutzte Gebäude, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheime, für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt wurde.

Anträge können stellen sogenannte Träger von Investitionsmaßnahmen: z. B. Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Eigentümer/Betreiber von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Geber (Investor).

Eine energetische Sanierung erfordert eine fundierte Fachplanung und qualifizierte Begleitung bei der Umsetzung. Im Rahmen der Planung, Antragstellung und Durchführung eines geförderten Vorhabens ist zur Unterstützung des Bauherrn ein Sachverständiger erforderlich.

Die KfW gewährt Kredite aus diesem Programm ausschließlich über Banken, Sparkassen und Versicherungen, die für die von ihnen durchgeleiteten Kredite der KfW die Haftung übernehmen. Der Antrag ist daher vor Beginn des Vorhabens bei einem Finanzierungsinstitut Ihrer Wahl zu stellen. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort. Planungs- und Beratungsleistungen sowie der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als Vorhabensbeginn.



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