Erhöhung der Förderung von Mini-KWK

 

Kleine BHKW (sogenannte Mini-KWK) werden seit Jahresanfang höher bezuschusst. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat die bisher geltende Richtlinie von 2012 novelliert.

 

Die Novelle der Förderung betrifft KWK-Anlagen bis einschließlich 20 Kilowatt elektrischer Leistung, die neu in Bestandsgebäude installiert werden.

Um die Attraktivität und Wirksamkeit der Richtlinie zu verbessern, wurden insbesondere folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Anhebung der Fördersätze für kleinere Anlagen, sodass die Wirtschaftlichkeit im kleinsten Leistungssegment verbessert wird.
  • Einführung einer Bonusförderung "Wärmeeffizienz" (+ 25 Prozent), wodurch die thermische Effizienz und damit der Gesamtwirkungsgrad der geförderten Mini-KWK-Anlagen verbessert wird.
  • Einführung einer Bonusförderung "Stromeffizienz" (+ 60 Prozent), sodass Impulse zur beschleunigten Markteinführung von Anlagen mit besonders hoher Stromeffizienz, z. B. Brennstoffzellen, ausgelöst werden.
    Mit dem Mini-KWK-Programm sollen zusätzlich zum Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz Impulse für den breiten Einsatz auch von kleinen KWK-Anlagen gegeben werden.

Nach diesem Förderprogramm können neue Blockheizkraftwerke bis 20 Kilowatt elektrisch in bestehenden Gebäuden einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. Als bestehendes Gebäude gilt ein Gebäude, für das der Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 gestellt bzw. die Bauanzeige vor dem 1. Januar 2009 erstattet wurde. Förderanträge können wie gehabt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden.

(Quelle BAFA)

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