Mehr als die Hälfte der Erdgastankstellenbetreiber unterstützt die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen

Wer sich für ein Erdgasfahrzeug entscheidet, entscheidet sich für viele Vorteile. Denn neben einem niedrigen Schadstoffausstoß, schonen Erdgasfahrzeuge beim Tanken den Geldbeutel. Aber nicht erst bei den Kraftstoffkosten lässt sich sparen. Eine Vielzahl an Förderprogrammen der Erdgastankstellenbetreiber, in den meisten Fällen sind dies regionale Energieversorger, unterstützt den Käufer bereits bei der Anschaffung eines erdgasbetriebenen Fahrzeugs finanziell.

So fördert mehr als die Hälfte der 451 Tankstellenbetreiber die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen. Insgesamt stehen damit rund 263 verschiedene Förderungen zum Abruf bereit. Diese reichen von Zuschüssen für Neu-, Jahres- und Gebrauchtwagen bis hin zu attraktiven Tankgutscheinen.

Die Förderdatenbank auf www.erdgas-mobil.de/foerderungen bietet einen Überblick und vereinfacht die Suche.

"Mit den Förderungen einiger regionaler Energieversorger können Erdgasfahrer bei der Anschaffung bereits bis zu 1.250 Euro sparen." erklärt Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH. "In Verbindung mit den generell niedrigeren Kraftstoffkosten ist der Aufpreis gegenüber einem gleichwertigen Benzinmodell schnell wieder eingefahren." so Kehler weiter. Der Preisvorteil von Erdgas zu Benzin liegt derzeit bei rund 50 Prozent, im Vergleich zum Dieselkraftstoff lassen sich aktuell bis zu 40 Prozent einsparen. Da der Aufpreis für Erdgasfahrzeuge gegenüber Dieselmodellen noch geringer und bei einigen Modellen ausstattungsbereinigt betrachtet nahezu nicht mehr vorhanden ist, lohnt sich die Inanspruchnahme von Zuschüssen besonders.

Mit Tankgutschein-Förderung bis zu 60.000 Kilometer kostenfrei zurücklegen
Neben Bar-Zuschüssen stellen viele Gasversorger auch Tankgutscheine oder Tankguthaben zur Verfügung. So können sich Erdgasfahrer bei einigen Förderprogrammen über Tankguthaben von bis zu 2.000 Kilogramm Erdgas freuen, welches einem Gegenwert von über 2.000 Euro entspricht. Mit einem Audi A3 g-tron könnte damit eine Strecke von bis zu 60.000 Kilometer kostenfrei zurückgelegt werden. Bei der Nutzung durch Privatpersonen entspricht dies der durchschnittlichen Laufleistung von über drei Jahren. "Die Förderprogramme der einzelnen Energieversorger sind sehr unterschiedlich. Ob und in welcher Höhe es Förderungen des jeweiligen Versorgers gibt, lässt sich über die Förderdatenbank auf unserer Webseite herausfinden." so Kehler. Die Förderdatenbank unter www.erdgas-mobil.de/foerderungen ermöglicht die Suche nach Ort und Postleitzahl und zeigt alle verfügbaren Förderungen in der entsprechenden Region auf. Die jeweiligen Konditionen und Ansprechpartner beim Energieversorger sind ebenfalls hinterlegt.

Förderungen für Unternehmen - Sonderkonditionen für Gewerbetreibende

Förderungen gibt es jedoch nicht nur für Privatpersonen. Auch Gewerbetreibende können bei der Umstellung der firmeneigenen Flotte oder Anschaffung einzelner Erdgasfahrzeuge auf finanzielle Unterstützung der Energieversorger zurückgreifen. So wird in vielen Fällen die Umstellung der Flotte mit attraktiven Zuschüssen und Tankguthaben belohnt. Neben den Energieversorgern fördert auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw) den Umstieg auf den umweltfreundlicheren Erdgasantrieb. Im Rahmen des KfW-Umweltprogramms wird mittels zinsgünstiger Kredite unter anderem die Anschaffung emissionsarmer Fahrzeuge gefördert, die mit Erdgas oder Bio-Erdgas betrieben werden und die Euro VI-Norm erfüllen.

"Die Gasversorgungsbranche ist sehr aktiv, wenn es darum geht, mehr Erdgasfahrzeuge auf die Straße zu bringen", lautet das Resümee von Dr. Timm Kehler. Auch die Autohersteller schaffen mit neuen attraktiven Erdgas-Modellen zusätzliche Kaufanreize. "Was jetzt noch fehlt, ist ein klares Signal der Politik", so der erdgas mobil Geschäftsführer. "Den Verbrauchern und Flottenbetreibern muss signalisiert werden, dass Erdgas und Bio-Erdgas langfristig günstig bleibt und sich ein jetzt gekauftes Erdgasfahrzeug auch noch in vier bis fünf Jahren rechnet. Wir brauchen schnellstmöglich eine gesetzliche Grundlage, die festlegt, dass für Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff über 2018 hinaus eine ermäßigte Energiesteuer gilt und somit für Investitionssicherheit sorgt."

(Bild: erdgas mobil / Danny Kurz Photography) 



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