"KMU-Innovationsoffensive Ressourcen- und Energieeffizienz"

 
Mit der Fördermaßnahme "KMU-Innovationsoffensive Ressourcen- und Energieeffizienz" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen seiner Fachprogramme "Forschung für die Nachhaltigkeit (FONA)", "Forschung für die Produktion von morgen" und "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING)" insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.
 
Die Fördermaßnahme ist themenübergreifend gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Die Bewertungskriterien im Detail können der Förderrichtlinie entnommen werden. Angesprochen sind innovative KMU, die sich am Markt der Effizienztechnologien etablieren bzw. ihre Position ausbauen wollen. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.
 
Der Bedarf an Ressourcen und Energie einerseits sowie der Klimawandel andererseits werden in wenigen Jahren den Druck auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft massiv erhöhen. Umwelteffiziente Technologien werden zum entscheidenden Faktor. Treiber von Effizienztechnologien sind oft KMU. In vielen Bereichen besitzen deutsche Unternehmen und hier insbesondere kleine und mittlere Unternehmen einen internationalen Wettbewerbsvorsprung. KMU sind ein wichtiger Innovationsmotor und eine wichtige Schnittstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft.
 
Gemäß Bekanntmachung der Förderrichtlinie zur "KMU-Innovationsoffensive Ressourcen- und Energieeffizienz" des BMBF werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in fünf Technologiebereichen gefördert.
 
Ressourceneffizienz
Klimaschutz und Energieeffizienz
Funktionalisierung von Oberflächen für den erweiterten Einsatz von biogenen 
        Rohstoffen
Energieeffizientere Produktionsmaschinen und -anlagen sowie deren
        Komponenten
Nachhaltiges Wassermanagement

Den Technologiebereich Energieeffizientere Produktionsmaschinen und -anlagen sowie deren Komponenten betreut der Projektträger Karlsruhe. Dabei werden beispielhaft folgende Themen bzw. Fragestellungen mit einbezogen.
Lösungsansätze für Methoden und Werkzeuge zur Beurteilung der Energieeffizienz von Produktionsmaschinen und -anlagen sowie zur Identifikation von Energieeinsparpotentialen (qualifizierte und quantifizierte Beurteilung der Energieeffizienz von Produktionsmaschinen und -anlagen auf der Basis von allgemein anerkannten, noch zu entwickelnden Kriterien, Bestimmung und Bewertung des Potentials zur Erhöhung der Energieeffizienz von einzelnen Komponenten bzw. von Produktionsmaschinen und -anlagen)
 
Erhöhung des energetischen Wirkungsgrades von Komponenten, Produktionsmaschinen und -anlagen, Vermeidung von Verlustleistung (energiebedarfsoptimierte Maschinenkonzepte mit den entsprechenden Antriebs- und Führungssystemen zum Beispiel durch Reduktion bewegter Massen, energiebedarfsoptimierte Auslegung und Steuerung von Hilfsaggregaten, energieoptimierte Steuerungsstrategien für Maschinen und Anlagen z.B. zur Erzeugung von Bewegungen und Stillständen).
 
Rückgewinnung oder Verwendung von Bewegungs- und Prozessenergie (Speicherung und bedarfsgerechte Rückführung von entstehenden Verlustleistungen in den Energiekreislauf der Produktionsmaschinen und -anlagen, Speicherung und bedarfsgerechte, anderweitige Nutzung von entstehenden Verlustleistungen)

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind der 15. April und der 15. Oktober des laufenden Jahres.
 
Ansprechpartner bei PTKA-PFT
 
Dipl.-Ing. Jürgen Schelisch
Tel.: +49 (0)351 463 - 31427
E-Mail: juergen.schelisch@kit.edu
Quelle: BMBF
(Illustration: Cristine Lietz - pixelio)


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