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Verein

Ursprünglich als "Solarbüro" im Jahre 1989 gegründet führt die ARGE SOLAR e.V. seither die Förderung der erneuerbaren Energien als Vereinsziel. Die Aktivitätsschwerpunkte des Vereins lagen in den ersten Jahren im Wesentlichen in den Bereichen Solarthermie und Photovoltaik. 1992 führt die positive Resonanz auf die Arbeit des Solarbüros und das Interesse zahlreicher Institutionen an einer aktiven Mitarbeit zur Vereinsgründung mit Namensgebung ARGE "Solar" e.V. Mitglieder des Vereins sind seitdem die saarländischen Energieversorger und fördernde Institutionen wie das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, die Verbraucherzentrale, Hochschule für Wirtschaft und Technik, Universität des Saarlandes, das IZES gGmbH, u.a.


Ziele des Vereins: Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien u.a durch eine kompetente und neutrale Beratung.

Unsere Mitglieder, insbesondere die saarländischen Energieversorger tragen durch ihre Mitgliedsbeiträge dazu bei, dass saarländische Bürgerinnen und Bürger kostenlos und umfassend beraten werden, ob zum Thema Solarenergie, zur Energieeinsparung Bauen und Sanieren oder effizienten Heizungstechnik. Zahlreiche gemeinsame Informationsveranstaltungen auf Messen und Projekte wie der "internationale Energiedetektiv" und die saarländische Energiesparkampagne "Clever saniert" sind aus diesem Engagement heraus ins Leben gerufen worden.


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Ein Vorstand aus 10 Vertretern der Mitglieder und eine Geschäftsstelle mit 11 angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steuern und erbringen die Leistungen des Vereins.

Mit über 2000 Beratungen pro Jahr, jährlich über 50 Veranstaltungen saarlandweit und der technischen Antragsbearbeitung der saarländischen Förderprogramme für das Ministerium für Umwelt,, Energie und Verkehr, ist die ARGE SOLAR seit Jahren eine tragende Säule der saarländischen Energieberatung.

Broschüre als pdf öffnen
Am 13. November 2009 feierte die ARGE SOLAR ein besonderes Jubiläum. Die Broschüre zeigt einen Streifzug durch die letzten zwanzig Jahre in Sachen Beratung für Energie und Umwelt.





Aktuelles

03.01.2012
Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
03.01.2012
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
27.12.2011
Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr