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Förderung Solarkollektoranlagen

Für die Förderung von thermischen Solarkollektoranlagen stehen das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderbankbank) zur Verfügung.

Eine Kombination dieser Förderangebote ist bedingt möglich!

Im Rahmen des Marktanreizprogrammes (MAP) der BAFA werden im Bereich der Solarthermie Anlagen für die Aufbereitung von warmem Wasser in Kombination mit einer Heizungsunterstützung in Form eines Direktzuschusses gefördert. Neben den Anforderungen an die eigentliche Anlagentechnik müssen auch zusätzliche Anforderungen an zum Beispiel den installierten Pufferspeicher eingehalten werden. Je nach Größe und Art der Anlage variiert die Bezuschussung.

Das Fördervolumen finden Sie auf dieser Seite der BAFA

1. Die KfW- Bank stellt folgende Programme zu Verfügung:

    "Energieeffizient sanieren" (152) Kredit Finanzierung von energetischen Einzelmaßnahmen
    Hier können energetische Einzelmaßnahmen wie beispielsweise die Heizungserneuerung in Kombination mit einer Solarthermischen Anlage mit zinsgünstigen Krediten finanziert werden.

    "Energieeffizient sanieren" (430) – Investitionszuschuss
    In diesem Programm gibt es für Selbstfinanzierer energetischer Einzelmaßnahmen wie z.B. die Heizungserneuerung in Kombination mit einer Solarthermischen Anlage Direktzuschüsse in Höhe von 5% der Einzelmaßnahme.
    Weitere Informationen unter:
    www.kfw-foerderbank.de

    "Energieeffizient bauen" (153)
    Das Programm "Energieeffizient bauen" kommt auch für Solaranlagen in Frage, wenn die Heizung in einem KfW-Effizienzhaus eingebaut wird.
    Weitere Informationen unter:
    www.kfw-foerderbank.de

Antragsstellung:
Kreditvarianten: Die Kredite der KfW-Bank werden über die jeweilige Hausbank beantragt.

Investitionszuschuss:
Den Direktzuschuss der KfW- Bank können Sie über folgenden Link direkt beantragen: http://zuschussantrag.kfw.de. Antragsformulare können Sie auch über die ARGE SOLAR beziehen, diese liegen dem Infopaket bei.

Für weitere Informationen zum Thema bieten wir Ihnen folgende für Sie kostenlose Möglichkeiten:


Aktuelles

03.01.2012
Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
03.01.2012
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
27.12.2011
Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr