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Förderung Photovoltaik

Vergütung von Photovoltaik-Strom nach dem EEG:

Dank der großen Effizienzfortschritte in Technologie und Produktion konnte die Solarbranche in den letzten Jahren eine erhebliche Kostensenkung erreichen. Damit wird Photovoltaik immer preisgünstiger. Die Novellierungen des EEG in den Jahren 2004, 2009 und 2010 berücksichtigen diesen Effizienzfortschritt mit einer Anpassung der Vergütungs- und Degressionssätze.

Seit Inkrafttreten des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahre 2000 wurde die Nutzung der Photovoltaik nicht nur aus umweltfreundlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen interessant. Der Ertrag einer optimal ausgerichteten PV-Anlage liegt im Saarland im Durchschnitt bei etwa 900 kWh pro installiertes Kilowatt Anlagenleistung. Damit übersteigt der Ertrag in 20 Jahren in der Regel die Kosten für Investition, Finanzierung, Wartung und Versicherung deutlich (Totalgewinn).

Nachfolgend stellen wir Ihnen die aktuellen Vergütungstarife und Finanzierungsmöglichkeiten vor:

Photovoltaik-Einspeisevergütung


Einspeise-Vergütung (Stand 01/01/2011)
Gebäudeanlagen
bis 30 kWp
28,74 ct/kWh
Gebäudeanlagen
30 kWp bis 100 kWp
27,34 ct/kWh
Gebäudeanlagen
100 kWp bis 1000 kWp
25,87 ct/kWh
Gebäudeanlagen
über 1000 kWp
21,57 ct/kWh
Freiflächenanlage 21,11 ct/kWh
Freiflächenanlage
auf Konversionsflächen
22,07 ct/kWh
Freiflächenanlage
auf Äckern
keine Vergütung
Vergütung Eigenverbrauch
Eigenverbrauch
Gebäudeanlagen bis 30 kWp
16,74 ct/kWh
für Strommengen > 30% Direktverbrauchsanteil,
sonst 12,36 ct/kWh
Eigenverbrauch Gebäudeanlagen ab 30 kWp 15,34 ct/kWh
für Strommengen > 30% Direktverbrauchsanteil,
sonst 10,96 ct/kWh
Vergütung Direktverbrauch
Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 100 kWp 16,65 ct/kWh
für Strommengen > 30% Direktverbrauchsanteil,
sonst 13,87 ct/kWh
Direktverbrauch Gebäudeanlagen ab 500 kWp keine Vergütung
Alle Angaben ohne Gewähr

WICHTIG
Bevor der örtliche Netzbetreiber die Einspeisung Ihres Solarstroms vergüten kann, muss Ihre Anlage zwingend bei der Bundesnetzagentur registriert werden! (Formblätter und Erläuterungen sind Bestandteil unseres Informationspaketes). Diese Registrierungsbestätigung lassen Sie dann Ihrem örtlichen Netzbetreiber zukommen.

Finanzierung

Photovoltaik-Anlagen können über das Programm "Erneuerbare Energien – Programmvariante Standard" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert werden. Dieses zinsvergünstigte Darlehen wird über die Hausbank bei der KfW-Förderbank beantragt.

Für weitere Informationen zum Thema bieten wir Ihnen folgende für Sie kostenlose Möglichkeiten:

 

Aktuelles

03.01.2012
Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
03.01.2012
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
27.12.2011
Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr