Zurück zur Startseite
 
 
Zurück zur Startseite
 

Wir zeigen Ihnen den Weg durch den Förderdschungel

Beim Neubau, einer Gebäudesanierung oder Heizungsmodernisierung oder Bau einer Solaranlage greift Ihnen der Staat mit vielfältigen Förder- und Kreditprogrammen unter die Arme. Wer sein Gebäude energetisch optimieren möchte, steht oftmals bei der Frage, welche Fördermöglichkeiten für das geplante Vorhaben zum Tragen kommen, hilflos im Richtliniendschungel.

  ARGE SOLAR
berät individuell

Bund

BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Das BAFA gewährt über das Marktanreizprogramm Zuschüsse zu den Investitionskosten bei der Errichtung von Wärmepumpen, Solarkollektor- und Biomasseanlagen im Gebäudebestand. Der Einsatz besonders energieeffizienter Technik bei Kollektor- oder Biomasseanlagen kann Ihnen über ein Bonussystem weitere Fördergelder bringen. Darüber hinaus können Zuschüsse für Vor-Ort Energiesparberatungen bewilligt werden. Die Zuwendung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den in Rechnung gestellten Beratungskosten gewährt.

Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 300 Euro für Ein- / Zweifamilienhäuser bzw. 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Für die Integration von Hinweisen zur Stromeinsparung wird ein zusätzlicher Bonus von 50 Euro gezahlt.


KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau
Die KfW gewährt zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Die Darlehen werden in der Regel über die Hausbank beantragt. Zuschüsse sind direkt bei der KfW zu beantragen.

Hier stehen folgende Programme zur Verfügung:



Energieeffizient bauen (153)
Als Privatperson können Sie dieses Förderprogramm nutzen, wenn Sie gemäß KfW-Effizienzhaus-Standard (bzw. Passivhaus-Standard) bauen oder einen entsprechenden Neubau kaufen. Sie werden ebenfalls unterstützt, wenn Sie bestehende Wohngebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten erweitern oder bisher nicht zum Wohnen genutzte Gebäude entsprechend umbauen.

Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank, bevor Sie kaufen oder anfangen zu bauen. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen wird das Darlehen ebenfalls durch Ihre Hausbank bereitgestellt.

Energieeffizient sanieren (430, 151, 152)
Finanziert werden die Modernisierung zum „KfW-Effizienzhaus“, Einzelmaßnahmen oder Kombinationen von Einzelmaßnahmen (z.B Dämmung, Fenster, Heizungstechnik) als Kredit bei jeglicher Art von Wohngebäuden oder Investitionszuschuss (Ein- und Zweifamilienhäuser).

Energieeffizient sanieren - Sonderförderung (431)
Gefördert wird die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen während der Sanierungsphase.

Wohnraum modernisieren (141)
„Standard“ – Finanzierung von Modernisierung und Instandsetzung von Wohngebäuden
„Altersgerecht umbauen“ (155) – Finanzierung Barrierereduzierender oder –freier Umbau von Wohnungen und Wohngebäuden

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kfw-foerderbank.de


Programm „Erneuerbare Energien- Programmvariante Standard“
Langfristige, zinsgünstige Darlehen mit Festzinssätzen und tilgungsfreien Anlaufjahren für Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen zur Stromerzeugung gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG).

Saarland



Klima Plus Saar
Das Förderprogramm "Klima Plus Saar" richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen und Unternehmen, die Energie sparen beziehungsweise effizienter nutzen und bei der Strom- und Wärmegewinnung auf erneuerbare Energien setzen möchten. Die Förderrichtlinie ist befristet bis zum 31.12.2014.
Gefördert werden:

Weitere Informationen unter: http://www.saarland.de/632.htm

ZEP-Kommunal
Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes fördert mit seinem Zukunftsenergieprogramm-Kommunal kommunale Gebietskörperschaften des Saarlandes und deren Eigenbetriebe, kommunal beherrschte Beteiligungsgesellschaften saarländischer kommunaler Gebietskörperschaften sowie sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Zuwendungen werden gewährt für:
  • Wärmedämmmaßnahmen im Gebäudebestand (Finanzierung über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE))
  • Blockheizkraftwerke
  • Nahwärmenetze
  • Thermische Solarkollektoranlagen
  • Wärmepumpen
  • Holz- und Strohfeuerungsanlagen
  • Entwicklungs-, Pilot- und Demonstrationsvorhaben
  • Energiekonzepte und Machbarkeitsstudien

  • Weitere Informationen unter:
    http://www.saarland.de/632.htm


    Energieversorger

    Die Mitglieder der ARGE SOLAR verfügen über eigene, unterschiedliche Förderprogramme. Lassen Sie sich von uns beraten oder wenden Sie sich an Ihren lokalen Energieversorger.

    Wichtiger Hinweis zur Antragsstellung in den verschiedenen Programmen:
    Antragsverfahren – Zeitpunkt der Antragsstellung ist wichtig!
    Das Antragsverfahren hängt von den geplanten Maßnahmen ab. So können Anträge für eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nach Vollendung der Maßnahme gestellt werden. Zuwendungen über die KfW-Bank oder das saarländische Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr sind jeweils vor Beginn der Maßnahme zu beantragen.




     

    Aktuelles

    03.01.2012
    Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
    03.01.2012
    Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
    27.12.2011
    Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr