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„Clever saniert!“– Die saarländische Energiesparkampagne

Die Rolle der energetischen Sanierung von Altbauten hat in den letzten Jahren auch im Saarland stark an Bedeutung gewonnen. Die Vielzahl an Themen überfordert aber sehr oft die Hausbesitzer, wenn es um die Wahl der richtigen Maßnahmen, Vorgehensweise oder auch der Finanzierung geht. Die Informationskampagne „Clever saniert!“ wird gezielt an diesen Stellen ansetzen, um eine effiziente Umsetzung von Sanierungsvorhaben und die optimale Nutzung vorhandener Fördermittel zu ermöglichen.

kompetente und kostenfreie Beratungs- und Informationsangebote

Die saarländische Kampagne verfolgt dabei mehrere Ziele:
Bereitstellen von verständlichen Informationen, aktive Unterstützung der Zielgruppen, insbesondere Hausbesitzer, Architekten und Bauhandwerk, Auslösen von Investitionen und verstärkte CO2-Einsparung. Um die Ziele der Kampagne zu erreichen werden unterschiedliche Bausteine umgesetzt.

Basierend auf den vorhandenen Beratungsangeboten der ARGE SOLAR und des
Saar-Lor-Lux Umweltzentrums werden in der Kampagne „Clever saniert!“ folgende Bausteine neutral und kostenlos angeboten:

  • Kompetente und neutrale Beratung
  • Umfassendes Informationsmaterial
  • Branchenbuch „Gebäudesanierung“
  • Internetangebote unter www.clever-saniert.de
  • Infoveranstaltungen für Hausbesitzer, Handwerker und Architekten
  • Pressekonferenzen und Telefonaktionen
  • Ausstellungen und Messen
  • Exkursionen und Best-practice-Beispiele
  •  

    Unter der Federführung des Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr werden das Saar-Lor-Lux-Umweltzentrum und die ARGE SOLAR die Kampagne eng mit weiteren saarländischen Partnern wie der Architektenkammer des Saarlandes durchführen.

    Informieren Sie sich jetzt - Wir beraten Sie gerne!

    Telefon: 0681 – 9762 470
    www.clever-saniert.de



    Aktuelles

    03.01.2012
    Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
    03.01.2012
    Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
    27.12.2011
    Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr