Energieeffizienz beim Autokauf

Wie eine Umfrage der dena bestätigt achten etwa 73% der Deutschen beim Autokauf auf das Energieeffizienzlabel. Auf Kühlschränken und Waschmaschinen hat sich das Label schon länger etabliert und auch bei Neuwagen ist es inzwischen auch ein Muss.

Was sagt dieses Label aus? Nun im Allgemeinen die Energieeffizienz des PKWs. Hierbei wird in Klassen unterteilt, so dass der Verbraucher einschätzen kann wie viel Kraftstoffverbrauch das potentielle neue Fahrzeug verbraucht und wie hoch der CO2-Ausstoß ist. Zur Unterteilung wurden 8 Energieklassen erstellt von A+(sehr effizient) bis G (wenig effizient). Zur Anschaulichkeit sind die unterschiedlichen Klassen von grün bis rot eingefärbt, wobei A+ grün ist und G rot. Die Einteilung erfolgt in dem man den CO2-Ausstoß im Verhältnis zum Gewicht des Autos sieht.

Wie hilft dem Verbraucher das Label? Es liefert transparente Informationen im bekannten System. Es schützt somit wenn es genau studiert wird vor Überraschungen bei den laufenden Kosten. Es gibt nämlich neben dem CO2-Ausstoß auch an, wie viel Spritkosten auf 20.000km ungefähr anfallen. Für die Berechnung wird ein genormter Preis für Kraftstoff genutzt, der jedes Jahr vom Bundeswirtschaftsministerium festgelegt wird. Das gleiche gilt für Elektro-Autos, hier wird natürlich der Strompreis festgelegt. Nicht nur die Kraftstoffkosten sind angegeben sondern auch die KFZ-Steuer ist auf dem Label genau angegeben. Daher kann man sagen, das Label zeigt alle wichtigen Eckdaten des Neuwagens auf, damit der Vergleich für den Käufer einfacher wird.

Wie wird die Effizienzklasse bestimmt? Die Effizienzklasse ist abhängig vom CO2-Austoß und dem Gewicht. Das Gewicht dient hierbei zur Klassifizierung, damit Wagen im gleichen Fahrzeugsegment verglichen werden und kein Kleinwagen mit einem SUV. Anhand einer Formel, die vom Gesetzgeber festgelegt wurde wird der Wert berechnet. Dieser wird dann mit dem festgelegten Referenzwert verglichen. Wenn der CO2-Austoß geringer als der Referenzwert ist wird der Wagen in die Klassen A+ bis D eingeordnet. Liegt der CO2-Ausstoß über dem Referenzwert wird in die Klassen E bis G eingeordnet.

Das PKW-Label muss an jedem Neuwagen, der zum Kauf oder Leasing angeboten wird angebracht werden, auch auf Automessen besteht die Pflicht.

Beim Autokauf sollte auch die Förderung für Elektrofahrzeuge bedacht werden, die noch bis mindestens 2019 besteht. Hierüber können sie sich auf den Seiten des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle informieren.

(Bild: dena)



zurück
 

Aktuelles

12.04.2018
Am 1. März 2018 fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe für Mitglieder „ARGE SOLAR exklusiv“ ein Fachseminar zum Thema „Dezentrale Stromspeicher“ mit anschließendem Workshop statt.>>> mehr
12.04.2018
Erstes gemeinsames Projekt war 2013 der Anschluss der St. Ingberter Albertus-Magnus-Schulen ans Nahwärmenetz des Biomasseheizkraftwerks auf dem ehemaligen DNA-Gelände. Damit erhielten die Schulen eine moderne ökologische Wärmeversorgung, die sie unabhängig von Öl- und Gaspreisen macht.>>> mehr
12.04.2018
Die intelligente Steuerung von Beleuchtung liegt ganz vorne bei den Smart-Home-Anwendungen. Laut einer repräsentativen Verbraucherumfrage des ZVEI nutzt bereits jeder fünfte Deutsche zuhause vernetzte Funktionen. >>> mehr