Förderprogramm für Brennstoffzellen-Heizungen gestartet

Mit der Förderung von Brennstoffzellen-Heizungen will das Bundeswirtschaftsministerium eine zukunftsweisende Technologie zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung breitenwirksam am Markt zu etablieren. Der Energielieferant der Brennstoffzelle ist Wasserstoff, der in einem chemischen Verfahren aus Erdgas gewonnen wird. Neben der effektiven Nutzung von Erdgas und der damit verbundenen Verringerung von CO2-Emissionen, bietet die Technologie gegenüber vergleichbaren konventionellen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen den Vorteil eines besseren Verhältnisses von elektrischer Energie zu nutzbarer Abwärme zur Beheizung von Gebäuden.

Das neue Förderprogramm ist Bestandteil des "Anreizprogramms Energieeffizienz" der Bundesregierung. Eigentümer von neuen oder bestehenden Wohngebäude (maximal 2 Wohneinheiten) können beim Kauf einer Brennstoffzellen-Heizung attraktive Zuschüsse erhalten. Die Förderung gibt es für stationäre Brennstoffzellenheizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung. Die Förderhöhe ist gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage und geht bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Beantragung erfolgt über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm 433 "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle".

Derzeit ist aber nur eine Reservierung möglich, Anträge können voraussichtlich ab dem 1. Dezember 2016 bei der KfW gestellt werden. Für die Beantragung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten erforderlich. Mit dem Vorhaben darf erst nach der Beantragung im KfW-Zuschussportal begonnen werden (Abschluss eines Liefer- und Leistungsvertrages). Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der KfW zu diesem Thema.

 

Foto © istockphoto.com/EdnaM



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