Wann besteht die gesetzliche Austauschpflicht für Heizkessel?

Gemäß der der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen Hauseigentümer Heizkessel, die bis Ende des Jahres 1984 eingebaut wurden, austauschen. Heizkessel, die ab 1985 oder später eingebaut wurden, dürfen nach dem Ablauf von 30 Jahren nicht mehr betrieben werden.

Von dieser Regelung gibt es jedoch Ausnahmen. Eine Austauschpflicht besteht nicht, wenn:
•   der Eigentümer eine Wohnung eines Ein- oder Zweifamilienhauses bereits seit Februar 2002 selbst bewohnt. Bei Eigentümerwechsel gilt diese Ausnahmeregelung aber nicht mehr. Der neue Besitzer hat zwei Jahre Zeit die Heizung auszutauschen;
•   die eingebaute Heizung eine Niedrigtemperatur- oder Brennwertheizung ist;
•   die Nennleistung der eingebauten Heizung unter 4 Kilowatt (kW) oder über 400 kW liegt.

Liegt eine dieser Voraussetzungen vor, kann die Heizungsanlage weiterhin betrieben werden. Aber auch wenn keine Austauspflicht besteht, sollte geprüft werden, ob der Einbau einer neuen effizienten Heizungsanlage nicht sinnvoll ist.

Für die Heizungsmodernisierung können Fördermittel bei der KfW (Programm-Nr. 430 oder 151/152) oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (z. B. Wärmepumpen, Heizen mit Holz) beantragt werden.

Nähere Informationen finden Sie hier

 

Bild Zukunft Erdgas e.V.

 



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