Förderung der Energieberatung für ein energetisches Sanierungskonzept oder für einen Neubau von Nichtwohngebäuden

Im Rahmen des zweiten Fördermoduls der Richtlinie „Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen“ wird die Energieberatung zur Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts von Nichtwohngebäuden, entweder in Form eines Sanierungsfahrplans oder in Form einer umfassenden Sanierung oder die Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert. Der durchführende Berater stellt den Antrag und erhält die Zuwendung. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die als Energieberater die Anforderungen der BAFA erfüllen und diese der Bewilligungsbehörde nachweisen können (genaue Beschreibung – siehe Richtlinie).

Kommunale Gebietskörperschaften, deren Eigenbetriebe, kommunale Zweckverbände, Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Hintergrund sowie gemeinnützige Organisationsformen sollen eine Förderung für ein energetisches Sanierungskonzept erhalten. Dies kann in Form eines Sanierungsfahrplans erfolgen, oder als umfassende Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus 70 bzw. 100 oder einem KfW-Effizienzhaus Denkmal. Auf Grundlage dessen, sollen wirtschaftlich sinnvolle Investitionen in die Energieeffizienz aufgezeigt und dargestellt werden. Genaue Anforderungen an den Inhalt eines energetischen Sanierungskonzepts sind in der Richtlinie in der Anlage 3 beschrieben. Alternativ wird eine Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert, basierend auf dem KfW-Effizienzhausstandard (EH 55 oder EH 70).

Gegenstand der Beratung sind Nichtwohngebäude, die sich im Bundesgebiet befinden. Das energetische Sanierungskonzept und die Neubauberatung haben sich jeweils auf ein einzelnes Nichtwohngebäude zu beziehen. Die Förderung wird als Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses an den antragstellenden Berater gewährt. Sie wird als Projektförderung auf Ausgabenbasis bewilligt. Förderfähig ist jeweils das Netto-Beraterhonorar.


Die Zuwendung beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 15.000 Euro. Für die Präsentation des Beratungsberichts durch den Berater in Entscheidungsgremien des Beratenen kann zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro beantragt werden. Die Energieberatung bzw. Neubauberatung des Nichtwohngebäudes kann nur einmal im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden. Der Antragsteller hat die Möglichkeit, mehrere Beratungen an verschiedenen Objekten bei demselben Beratungsempfänger durchzuführen.

Weitergehende Formulare, FAQ und Ansprechpartner des BAFA zum Fördermodul 2 finden Sie auf der Homepage des BAFA.

Die Richtlinie "Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen" zum Downloaden.

 



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11.09.2017
Die Aktionswoche "Das Saarland voller Energie" ist eine Landesinitiative, die sich dafür einsetzt, das Bewusstsein der Menschen für Erneuerbare Energien zu schärfen. Im Rahmen der Aktionswoche wollen die Partner für die Energiewende sensibilisieren, Alternativen zu konventionellen Energiequellen aufzeigen und für das Thema Erneuerbare Energie begeistern.>>> mehr
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Ab sofort können private Eigentümer wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Im Jahr 2016 war die Nachfrage in der Zuschussförderung so groß, dass bereits im Juli 2016 die Haushaltsmittel von über 49 Mio. Euro aufgebraucht waren. Für 2017 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung auf 75 Mio. Euro und für Maßnahmen zum Einbruchschutz von 10 Mio. auf 50 Mio. Euro deutlich erhöht.>>> mehr