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Stromspartipps

Kühl- und Gefrierschränke

Da diese Geräte rund um die Uhr für uns im Einsatz sind beträgt der Anteil des Strombedarfs in unseren Haushalt der für Kühlen und Gefrieren aufgewandt werden muss ca. 33 % des Gesamtstrombedarfs. Der Austausch von alten Geräten durch moderne Energieeffiziente könnte bis zu 40% Strom einsparen. Hier besteht ein enormes Energieeinsparpotenzial. Aber auch ein energiebewusstes Nutzerverhalten kann die Stromrechnung schmelzen lassen.

  • Passen Sie die Größe des Gerätes ihrem Bedarf an: pro Person ca.80 - 100 L Gefriertruhen verbrauchen weniger als Gefrierschränke
  • Wählen Sie einen kühlen Standort, fern von Heizung und direkter Sonneneinstrahlung
  • Achten sie auf die Innentemperatur :Kühlschrank 7°C, Gefriertruhe –18°C Tauen Sie Ihre Geräte regelmäßig ab
  • Stellen Sie keineheißen Speisen oder Getränke in Kühlschrank oder -truhe Schalten Sie im Urlaub ihren Kühlschrank ab – Tür auflassen!
  • Nutzen Sie nach dem Kauf eines neuen Kühlschrank, den Alten nicht als Zweitgerät im Keller (wo ist sonst der Spareffekt)
  • Wählen Sie beim Neukauf mindestens Effizienzklasse A ! Ein höherer Preis zahlt sich über die Stromrechnung wieder aus!

Geschirrspülmaschine:

Es gibt immer noch Menschen die meinen das Spülen von Hand sei umweltschonender und wassersparender. Irrtum. Pro Handspülgang werden ca. 30 l Wasser verbraucht. Eine moderne Spülmaschine kommt heute mit ca. 12 l aus. Rechnet man hierzu noch den Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung, kommt die Geschirrspülmaschine bei der Energiebilanz wesentlich besser weg.

  • Lassen Sie die Maschine nur voll beladen laufen = hier liegt der größte Stromsparfaktor Vorreinigen ist nur in seltenen Fällen nötig - entfernen Sie grobe Speiseresten mit einer Serviette oder Küchentuch
  • Schließen Sie immer die Türen damit die Speisereste nicht antrocknen können
  • Nutzen Sie die Energiesparfunktionen z.B. Wassertemperatur 50°C anstelle von 60°C
  • Passen Sie die Größe Ihrer Maschine Ihren Bedürfnissen an - 1x pro Woche sollte Sie laufen, für Single- oder 2-Personenhaushalte gibt es kleinere Einbaugeräte

Kochen und Backen

In den meisten deutschen Haushalten wird mit Hilfe elektrischer Energie gekocht und gebacken, das schlägt mit ca. 15% im Stromhaushalt zu Buche. Beim Erwärmen von 1 Liter Wasser landen nur ca. 60 % der Energie direkt im Wasser, der Rest geht durch Wärmeverluste an Topf und Kochplatte verloren. Gasherde sind deshalb beliebt, weil Sie ihre Energie direkt bereitstellen und kein Wärmeverluste beim Erwärmen der Platte entstehen. Es gibt viele Möglichkeiten um die Energie beim Kochen effizient einzusetzen:

  • Passen Sie Kochtöpfe und Pfannen immer auf die Größe der Kochplatte an und achten Sie auf ebene Böden beim Kochgeschirr Verschließen Töpfe immer mit einem Deckel, Glasdeckel ersparen häufiges öffnen Gebrauchen Sie Wasser- oder Eierkocher, das geht zügiger.
  • Nutzen Sie die Restwärme des Herdes und schalten Sie die Kochplatte nach dem Ankochen möglichst früh zurück oder aus Verzichten Sie beim Braten oder Backen auf das Vorheizen, vor allem bei Heißluftöfen
  • Entkalken Sie Geräte wie Kaffeemaschine und Wasserkocher regelmäßig, das spart Strom und erhöht die Lebensdauer

Wäsche Waschen

Nutzen sie immer das Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine je nach Pflegeanweisung und Textilart voll aus. Neuste Waschmaschinen sind inzwischen mit einem elektronischen Beladungserkennungssystem ausgestattet, welches den Wasser- und Stromverbrauch an die Trommelbeladung anpasst Vermeiden Sie den Vorwaschgang – Die Vorwäsche verbraucht Strom, Wasser und Waschmittel Mit Sparprogrammen kann bis 40% Strom gespart werden Waschen Sie Kochwäsche mit 60°C anstatt mit 90°C – Hygienetechnisch vollkommen ausreichend, bei „Buntwäsche“ reichen bei normaler Verschmutzung meist 30°C oder 40°C Wird eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung genutzt, lohnt es sich die Waschmaschine am Warmwasseranschluss anzuschließen: Die Sonne stellt schließlich keine Rechnung

Wäsche trocknen

Durch Trockner wird Ihre Wäsche zwar viel schneller wieder einsatzbereit, aber was durch Sonne und Wind gratis erledigt wird, muss hier teuer erkauft werden: Wäschetrockner sind grundsätzlich sehr stromintensiv. Herkömmliche Geräte erreichen bestenfalls Energieeffizienzklasse C. Eine Ausnahme bilden Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Hier wird die Wärme aus der Abluft in die Wäsche zurückgeleitet. Und damit erreichen diese Geräte die Energieeffizienzklasse A.

  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nach Möglichkeit an der Luft, dann kann der Schleudergang reduziert werden, beim Einsatz des Wäschetrockners macht eine hohe Drehzahl des Schleudergangs Sinn.
  • Reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Trockengang, sonst verlängert sich die Trockenzeit unnötig Achten Sie bei den zu trocknenden Wäschestücken auf Dicke und Beschaffenheit des Materials, damit erhalten Sie eine einheitliche Trockenzeit und die Materialien werden nicht überstrapaziert


Aktuelles

03.01.2012
Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
03.01.2012
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
27.12.2011
Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr