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Effiziente Haushaltsgeräte

Die unterschiedlichsten elektronischen Haushaltshelfer machen uns das Leben leichter. Doch bei allem Komfort den sie uns bescheren, wird nur allzu oft vergessen, dass sich Auswahl, Ausstattung und Nutzung dieser Geräte unmittelbar auf der Stromrechnung bemerkbar macht. Durch bewussten Kauf und Nutzung energieeffizienter Haushaltsgeräte können ca. 25% des Stromverbrauchs der Haushalte eingespart werden, das entlastet die Haushaltskasse und schont die Umwelt.

Energiesparlampen – Einsparpotential bis zu 80%

Energiesparlampen sind heute für fast alle Einsatzbereiche geeignet, auch optisch ist die Auswahl mittlerweile von der Stabform über die gewohnte Glühbirnenform, bis hin zu speziellen Ausführungen für z.B. Hausflure oder den Außenbereich angepasst worden.
Zwar sind sie beim Kauf teurer als normale Glühlampen. Aber Energiesparlampen halten wesentlich länger. Sie haben eine Lebensdauer von ca. 13.000 h. Herkömmliche Glühlampen brennen durchschnittlich nur 1000 h. Eine Glühlampe wandelt nur 5 Prozent des Stroms in Licht um. Das können die Energiesparlampe und die Leuchtstoffröhre viel besser: Sie wandeln 25 Prozent des verbrauchten Stroms in Licht um.

Glühlampe
Energiesparlampe
25 Watt 5 bis 7 Watt
40 Watt 7 bis 9 Watt
60 Watt 11 bis 16 Watt
75 Watt 15 bis 20 Watt
100 Watt 20 bis 23 Watt

Es lohnt sich immer das Licht auszuschalten, auch wenn ein Raum nur kurz verlassen wird

Unterhaltungselektronik

Stehen Sie immer unter Strom, oder können Sie auch mal abschalten?
Der Bedarf an Unterhaltungselektronik steigt unaufhaltsam - und damit auch der Energiehunger von TV, PC und Hifi-Anlagen. Es existiert kaum ein Haushalt in dem es nicht mehrere dieser Energiefresser gibt. Achten Sie schon beim Einkauf auf Energieeffizienz und Stromverbrauch Ihrer neuen Unterhalter. Können Sie Ihre Geräte alle richtig abschalten? Oder stehen diese dauerhaft unter Strom? Viele Geräte haben mittlerweile keinen AUS-Schalter direkt am Gehäuse mehr und befinden sich daher permanent im sogenannten "Stand-By-Betrieb". Hier kann eine Steckerleiste Abhilfe schaffen. Sie ist besonders praktisch, wenn mehrere Geräte zusammen genutzt werden z.B. Computer und Zusatz-Geräte wir Drucker, Lautsprecher und Monitor oder Fernseher, DVD-Player und Playstation. Hier können mit einem Knopfdruck nach Gebrauch alle Geräte zeitgleich vom Netz genommen werden. Das kann bis zu 25% der Stromkosten eines Haushaltes sparen.

Spüren Sie Energielecks auf!

Wenn Sie sich nicht sicher sind ob ihre Geräte „Energieverschwender“ sind, machen Sie doch einfach mal einen Energierundgang durch Ihr Haus und kontrollieren Sie Ihre Stromverbräuche. Mit sogenannten Energiemonitoren kann man den Verbrauch seiner Elektrogeräte überprüfen. Diese Geräte können bei Ihrem Energieversorger ausgeliehen werden oder sind im Elektrofachhandel und Baumarkt ab ca. 20 € erhältlich. Überprüfen Sie Ihre Geräte!
Durch das Abschalten aller Stand-by-Geräte in Deutschland könnten 2 Kernkraftwerke eingespart werden.

Energie-Effizienz ist Klasse!

Achten Sie beim Gerätekauf auf die Effizienzklasse. Hier gibt es die Klassen A bis G. Auf Grund der Weiterentwicklung der Energiespartechnik wurden mittlerweile die Klassen A+ und A++ eingeführt, um auch weiterhin sehr gute von mittelmäßigen Geräten unterscheiden zu können. Bei den Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank, Gefriertruhe, Waschmaschine und Trockner die meist über 10-15 Jahre genutzt werden, rechnet sich ein evt. etwas höherer Kaufpreis sehr schnell über die eingesparten Stromkosten. Da lohnt es sich auch über den Austausch noch funktionstüchtiger Altgeräte nachzudenken.

 

Beachten Sie die Etikette(n) !
Es gibt verschiedene Energielabel die auf den sparsamen Energieverbrauch bei Elektrogeräten hinweisen, wie z.B. das TCO-Prüfsiegel.

Dazu gehören u.a.:




Aktuelles

11.09.2017
Die Aktionswoche "Das Saarland voller Energie" ist eine Landesinitiative, die sich dafür einsetzt, das Bewusstsein der Menschen für Erneuerbare Energien zu schärfen. Im Rahmen der Aktionswoche wollen die Partner für die Energiewende sensibilisieren, Alternativen zu konventionellen Energiequellen aufzeigen und für das Thema Erneuerbare Energie begeistern.>>> mehr
31.03.2017
Was hat Energie mit Umwelt-&Klimaschutz zu tun? Wie kommt der Strom in die Steckdose und warum sollte man Elektrogeräte nach dem Gebrauch immer ausschalten? Diese und noch viele andere Fragen wurden im Rahmen einer Projektwoche den Schüler*innen der Grundschule in Düppenweiler auf spielerische Weise nahe gebracht.>>> mehr
06.02.2017
Ab sofort können private Eigentümer wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Im Jahr 2016 war die Nachfrage in der Zuschussförderung so groß, dass bereits im Juli 2016 die Haushaltsmittel von über 49 Mio. Euro aufgebraucht waren. Für 2017 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung auf 75 Mio. Euro und für Maßnahmen zum Einbruchschutz von 10 Mio. auf 50 Mio. Euro deutlich erhöht.>>> mehr