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Richtig Lüften

Neben der Temperatur ist die Luftfeuchtigkeit eines Raum mit entscheidend ob das Wohnklima als angenehm empfunden wird. In den Wohn- und Schlafräumen sowie Küche und Bad entstehen unterschiedlich Feuchte- oder Geruchsspitzen. Diese sollten jedoch unmittelbar und direkt am Entstehungsort „weggelüftet“ werden. Lüften Sie die Räume daher abhängig von ihrer Nutzung.

  • Küche und Bad: hier kann beim Duschen, Baden bzw. Essenkochen kurzfristig viel Feuchte entstehen. Öffnen Sie daher nach dem Duschen, Baden oder Kochen unmittelbar das Fenster um die Feuchtigkeit „rauszulüften“. Im Bad sollte man das Spritzwasser vom Duschen direkt zusätzlich entfernen.. Bei Räumen ohne Fenster ist auf eine ausreichend lange Belüftung zu achten.

  • Wohnräume: Hier darf ihre Nase entscheiden wann eine Lüftung von Nöten ist. Beachten Sie jedoch das Aquarien, Pflanzen und Zimmerbrunnen zusätzliche Feuchtquellen sind und eine regelmäßige Lüftung hier notwendig machen.

  • Schlafräume: Wenn Sie gern mit gekippten Fenstern schlafen kann ihre feuchte Atemluft direkt wieder entweichen. Auf jeden Fall ist zu empfehlen morgens direkt nach dem aufstehen mit einer Stoßlüftung die Feuchtigkeit abzuleiten.

Stoßlüftung

Die energiesparendste Form der Lüftung ist die Stoßlüftung.
Das heißt, man öffnet weit alle Fenster, sodass die Luft so schnell wie möglich ausgetauscht wird. Wenn die Luft einmal komplett erneuert ist, das Fenster wieder geschlossen.

Aber wie lange dauert es, bis die Luft in einem Raum ausgetauscht worden ist?
Das ist schwierig zu beantworten und hängt von vielen Faktoren ab, z.B.:

  • Je kälter es ist, umso schneller ist die Luft erneuert
  • Je windiger es ist, umso schneller ist die Luft erneuert
  • Je kleiner der Raum und je größer seine Fenster, umso schneller ist die Luft erneuert
Im Winter, wenn es besonders kalt draußen ist, genügt eine Stoßlüftung von 4 bis 8 Minuten.
Im Frühling und Herbst, wenn es schon wärmer ist, sollte man 12-20 Minuten die Fenster öffnen.

In der Heizperiode

In Räumen, in denen sich niemand aufhält, sollen die Fenster geschlossen sein.
Außentüren und Türen zu Treppenhäusern sollen geschlossen sein.

Aktuelles

03.01.2012
Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
03.01.2012
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
27.12.2011
Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr