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Richtig Heizen

Ob sich der Mensch in seinem Wohnfeld wohl fühlt wird von der Umgebungstemperatur endscheidend beeinflusst. Wärme empfindet jedoch jeder Mensch anders. Für einen sind 21°C im Wohnraum behaglich der Andere fühlt sich erst bei 23°C richtig wohl. Es ist aber bewiesen das eine Absenkung der Raumtemperatur um nur 1°C rund 6% Energie einsparen kann. Durch bewusstes Heiz- und Lüftungsverhalten und können Sie viel für ein angenehmes Wohnklima tun und meist auch noch Kosten sparen

Empfehlungen für angenehme Raumtemperaturen:
Wohnzimmer: 20 - 22°C
Schlafzimmer: 16 – 18 °C
Kinderzimmer: 20°C
Bad: 23°C
Küche: 16 - 18°C
Flure: 15°C

Tipps für richtiges Heizverhalten:

  • Schalten Sie die Heizkörper ab. wenn Sie die Fenster zum Lüften öffnen. Bleibt des Ventil offen bekommt der Thermostat das Signal „es wird kälter“ und schaltet erst richtig hoch- Damit heizen Sie zum Fenster raus, bei kurzer Stoßlüftung (Fenster weit auf) wird die Raumtemperatur kaum beeinflusst

  • Halten Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen und versuchen Sie nicht diese durch offene Türen mitzuheizen. Damit gelangt nicht nur Wärme, sondern auch die darin enthaltene Feuchtigkeit in die kühlen Räume, deren Luftfeuchtigkeit meist niedriger ist. Dadurch steigt die Gefahr das sich eben diese Feuchtigkeit in den kälteren Ecken absetzt, kondensiert und so einer potentiellen Schimmelbildung Vorschub leistet. Temperieren Sie daher auch ungenutzte Räume ausreichend. (ca. 15°C).

  • Stellen Sie die Heizkörper nicht zu. Wenn Heizkörper durch Verkleidungen zugebaut oder durch Gardinen verhängt sind können Sie deutlich weniger Wärme in den Raum abgeben mit der Folge, dass das Thermostat höher eingestellt werden muss,. durch den entstehenden Hitzestau jedoch nicht richtig arbeitet und die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht werden kann.

Aktuelles

03.01.2012
Mit drei EEG-Novellen hat die Bundesregierung die Photovoltaik-Vergütungssätze von in 2010, 2011 und 2012 erheblich reduziert. Während eine kleine Dachanlage Anfang 2008 46,75 Cent je Kilowattstunde vergütet bekam, liegt die Vergütung Anfang 2012 noch bei 24,43 ct/ kWh. Zum 1.1.2012 wurde die PV-Vergütung nochmals um 15 Prozent abgesenkt. Das EEG 2012 sieht zudem vor, dass auch zum 1.7.2012 ein weiterer Absenkungsschritt erfolgt – in Abhängigkeit des Zubaus vom Oktober 2011 bis April 2012. Nach derzeitigen Schätzungen wird hier noch mal mit einer Degression von 6 oder sogar 9 Prozent gerechnet. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung erwarten Marktforscher weiter fallende Anlagenpreise. Das schmälert die Gewinnspannen der Hersteller. Kleine Unternehmen leiden am stärksten unter den fallenden Anlagenpreise.>>> mehr
03.01.2012
Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz – kurz geea - hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung. Bei 20 Prozent ist die Dämmung nur unzureichend. Nur etwa zehn Prozent der Altbauten in Deutschland sind nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. >>> mehr
27.12.2011
Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten Ende November Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel luden zu dem Workshop „Power-to-Gas“ nach Berlin ein. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen Volumenanteil auch des elementaren Wasserstoffs könnte die bestehende Erdgasinfrastruktur, also das Gasnetz mit den angeschlossenen Untertagespeichern, verwendet werden. „Die Idee, Wasser mittels Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, ist nicht neu. Sie hat aber vor dem Hintergrund der Energiewende mit der Umstellung auf größtenteils fluktuierende erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Denn neben dem Netzausbau und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Fluktuation von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. >>> mehr